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Es ist dort ein Zaubergarten“, Jakob Philipp Fallmerayers Tagebuch seiner Nilreise 1831 und 1832
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Zwischen 1831 und 1834 unternahm der Südtiroler Historiker und Publizist Jakob Philipp Fallmerayer zusammen mit dem russischen Grafen Alexander Iwanowitsch Ostermann-Tolstoi eine ausgedehnte Reise, die ihn u. a. nach Ägypten und ins Heilige Land führte. Die vielfältigen kulturhistorischen, archäologischen und politischen Eindrücke, die er auf dieser Reise sammeln konnte, hielt er minutiös und scharfzüngig in seinem Tagebuch fest. Fallmerayers Einträge, die in der Bibliothek des Ferdinandeums aufbewahrt werden, zeichnen sich durch seine sehr individuell geprägte Mehrsprachigkeit aus. Eine weitere Besonderheit sind zudem Fallmerayers Bleistiftzeichnungen von Denkmälern, Hieroglyphen und anderen Sehenswürdigkeiten, die er vor Ort kopierte.
Die Herausgeber*innen Isabel Grimm-Stadelmann und Alfred Grimm haben Fallmerayers Aufzeichnungen für das Buch in zeitgemäße Orthografie übertragen und, wo nötig, ins Deutsche übersetzt. In einem digitalen Anmerkungsapparat werden die Notizen kommentiert und eingeordnet, historische Fotografien begleiten Fallmerayers Reise im Buchformat. Zwei geplante Bände markieren das Finale des Forschungsprojekts „Jakob Philipp Fallmerayer, Die Tagebücher (1831–1861): Vorbereitung einer Online-Veröffentlichung“ der LMU München und der Tiroler Landesmuseen.
Band 1 erscheint in der Edition Bibliothek Ferdinandeum (hrsg. von Andreas Rudigier und Roland Sila).
Details:
Herausgeber*innen: Isabel Stadelmann-Grimm, Alfred Grimm
Erscheinungsjahr: 2025
Sprache: Deutsch
Maße: 13,5 x 21 cm
Seiten: 320
Grafik: Philipp Putzer
Verlag: Edition Raetia
ISBN: 979-12-5724-036-3